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Auf dem Weg zur demografiefesten Kommune

Aufnahme in bayerisches Pilotprojekt: Bad Windsheim ist eine von nur sieben Kommunen in Bayern.

Die Rollator-Spur am Kornmarkt war der Anfang, nun geht es weiter: Bad Windsheims bisheriges Engagement rund um das Thema Barrierefreiheit wurde belohnt.

Als eine von nur sieben Kommunen in Bayern wird die Kurstadt in ein bayerisches Pilotprogramm aufgenommen. Es ist auf vier Jahre ausgelegt.

 

 

Unterstützt werden u.a. Projekte rund um diese Themen:

  • Barrierefreiheit (z.B. Straßenbelag/ Ausbau weiterer Rollator-Spuren)
  • Mobilität und Verkehr
  • Innenstadt-Belebung
  • Umnutzung von Bestandsobjekten
  • Netzwerkarbeit mit den aktiven Vereinen vor Ort

Die Fördersätze liegen bei bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Dazu kommen bis zu 90.000 Euro für Beratungsleistungen und jährlich 6.000 Euro für Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen.

Zum Hintergrund: Der Freistaat möchte ausgewählte Kommunen dabei unterstützen, Herausforderungen rund um den demografischen Wandel zu meistern. Vor allem ältere und geh-eingeschränkte Menschen können sich in Städten mit historischer Bausubstanz wie Bad Windsheim oft nur schwer fortbewegen. Ihnen soll der Zugang zur Innenstadt erleichtert werden. Lebensqualität und Erlebbarkeit sind hier die Stichworte, um Bad Windsheim zukunftssicher und „demografiefest“ zu machen. Etabliert werden sollen Projekte und Prozesse, die auch über die Förderperiode hinaus bestehen bleiben und weiterentwickelt werden können.

Für Bürgermeister Jürgen Heckel ist die Wahl Bad Windsheims aus mehr als 100 Bewerber-Kommunen „ein hervorragender Beweis, dass wir auf einem guten Weg sind“.

Ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks interviewte den Rathaus-Chef Ende August vor Ort zu den weiteren Schritten.

Zum Fernseh-Beitrag

An der Bewerbung mitgewirkt hat das Quartiersmanagement-Duo Markus Jocher und Daniela Pohl von der CIMA Beratung + Management GmbH. Sie werden auch an der Umsetzung beteiligt sein.