Aktuelles

Auftaktveranstaltung für Vereine und Ehrenamtliche

Alle sind gefragt am 27. Juni 2022 um 19 Uhr im KKC!

Mit dem Projekt „Demografiefeste Kommune“ unterstützt das bayerische Finanz- und Heimatministerium Gemeinden dabei, sich zukunftssicher aufzustellen.

Die Stadt Bad Windsheim hat sich im letzten Jahr erfolgreich für das Förderprogramm beworben und ist als eine von zehn Pilot-Kommunen ausgewählt worden. Mit dem Förderprogramm sollen u.a. eine Nachbarschaftshilfe mit initiiert werden, ebenso wie ein Bürgerbus in ehrenamtlicher Hand. Im Rahmen des Förderprogramms ist der Stadt Bad Windsheim daher sehr daran gelegen, Aktive vor Ort mit einzubeziehen, damit wir gemeinsam als lokale Multiplikatoren an einem Strang ziehen, bzw. diese erarbeiten.

Bürgermeister Jürgen Heckel möchte sich in diesem Zuge bei allen Ehrenamtlichen bedanken: "Mit ihrer Hilfe ist bzw. wird Bad Windsheim zu der lebens- und liebenswerten Stadt, die sie ist. Bad Windsheim kann stolz auf das ehrenamtliche Engagement vieler und auf die Vernetzungsstrategie, ein reges und gut funktionierendes Vereinsleben und Ehrenamt blicken. Das alles bietet der Bürgerschaft und den Gästen zahlreiche schöne Aktionen, Festivitäten und Orte des sozialen Zusammenseins. Diese tragen nachhaltig zu einem guten Miteinander und zum sozialen Zusammenhalt bei."

Die Stadt Bad Windsheim möchte den Vereinen und zahlreichen Ehrenamtlichen mit dem Programm „Demografiefeste Kommune“ noch mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken und lädt Sie daher herzlich zur

Auftaktveranstaltung

am Montag, den 27. Juni 2022, um 19 Uhr ins KKC ein.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir über Ihre Anregungen und Wünsche sprechen sowie konkrete Projektideen sammeln, die das (Vereins-)Leben, den Zusammenhalt und die Integration der Gesellschaft  in der Stadt und den Ortsteilen stärken. Jeder ist herzlich eingeladen, sich mit Ideen in den Prozess einzubringen.

 

Hintergrund-Informationen zum Bayerischen Pilotprojekt

Das Pilotprojekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. Es ist auf vier Jahre ausgelegt.

Unterstützt werden u.a. Projekte rund um diese Themen:

  • Barrierefreiheit (z.B. Straßenbelag/ Ausbau weiterer Rollator-Spuren)
  • Mobilität und Verkehr
  • Innenstadt-Belebung
  • Umnutzung von Bestandsobjekten
  • Netzwerkarbeit mit den aktiven Vereinen vor Ort

Die Fördersätze liegen bei bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Dazu kommen bis zu 90.000 Euro für Beratungsleistungen und jährlich 6.000 Euro für Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen.

Der Freistaat möchte ausgewählte Kommunen dabei unterstützen, Herausforderungen rund um den demografischen Wandel zu meistern. Vor allem ältere und geh-eingeschränkte Menschen können sich in Städten mit historischer Bausubstanz wie Bad Windsheim oft nur schwer fortbewegen. Ihnen soll der Zugang zur Innenstadt erleichtert werden. Lebensqualität und Erlebbarkeit sind hier die Stichworte, um Bad Windsheim zukunftssicher und „demografiefest“ zu machen. Etabliert werden sollen Projekte und Prozesse, die auch über die Förderperiode hinaus bestehen bleiben und weiterentwickelt werden können.

Für Bürgermeister Jürgen Heckel ist die Wahl Bad Windsheims aus mehr als 100 Bewerber-Kommunen „ein hervorragender Beweis, dass wir auf einem guten Weg sind“.

Ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks interviewte den Rathaus-Chef Ende August 2021 vor Ort zu den weiteren Schritten.

Zum Fernseh-Beitrag

An der Bewerbung mitgewirkt hat das Quartiersmanagement-Duo Markus Jocher und Daniela Pohl von der CIMA Beratung + Management GmbH. Sie sind derzeit auch an der Umsetzung beteiligt.