Amtliche Bekanntmachungen

Förderrichtlinien für das Sanierungsgebiet Kurpark

Im Bereich des Kurparks nördlich der Altstadt profitieren Haus- und Freiflächen-Eigentümer künftig von Förderprogrammen. Dazu legte der Stadtrat im Oktober 2021 Richtlinien fest. Das Sanierungsgebiet ist zweigeteilt.

 

Fassaden- und Freiflächenprogramm/ Teilbereich A:

Fläche zwischen Oberntiefer Straße im Westen und Jahnstraße bzw. Külsheimer Straße im Osten. Nordring als südliche, Kurpark als nördliche Grenze.

Grundstückseigentümer können dort künftig ein Fassaden- und ein Freiflächenprogramm nutzen. Einen finanziellen Zuschuss gibt es demnach für bauliche Verbesserungen an Fassaden, Fenstern, Türen, die Anbringung von Fensterläden, Maßnahmen an Dächern und Treppen, aber auch bei baulichen Eingriffen für eine bessere Zugänglichkeit von Gebäuden und nicht zuletzt für Fassadenbegrünungen.

Freiflächenprogramm/ Teilbereich B:

Kurpark und Erkenbrechtallee

Dort sind wie in Teil A Ordnungsmaßnahmen, Hofbegrünung, Entsiegelungs- und Einfriedungsmaßnahmen, der Einbau von Bodenbelägen sowie die Neuordnung und Neugestaltung von Hofnutzungen und Vorgärten förderfähig.

 

Die Fördersätze entsprechen denen im Sanierungsgebiet Altstadt: Die Städtebauförderung bezuschusst Maßnahmen mit maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. maximal 35 000 Euro je Gebäude oder Freifläche. Der Stadtrat stimmte dem Erlass vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung von Mittelfranken zu.

Mit den Förderangeboten sollen bestehende Gebäude und ihr Charakter erhalten werden. Dabei ist ihre bauzeitliche Gestaltung zu beachten. Umgestaltete Freiflächen wirken sich positiv auf das Stadtklima aus. (Stand: November 2021)