Neuerscheinungen zur Regionalgeschichte In loser Folge werden hier Neuerscheinungen zur Regionalgeschichte vorgestellt.


Die Anfänge der Reformation und der Bauernkrieg in Windsheimvon Friedhelm Gleiß

Die nachstehende Publikation von Friedhelm Gleiß “Die Anfänge der Reformation und der Bauernkrieg in Windsheim” ist in der Publikationsreihe Frankenland des Frankenbundes erschienen: Frankenland 4/2025, S. 228-251. Mit freundlicher Genehmigung des Frankenbundes wird sie hier wiedergegeben.

Zum Inhalt:

Windsheim gehörte zu den Reichsstädten, die schon früh reformatorische Veränderungen in ihren Kirchen vornahmen. Der vorliegende Aufsatz betrachtet zunächst (1.) die Ausgangslage, das kirchliche Leben in Windsheim zu Beginn des16. Jahrhunderts. Es folgt (2.) die Analyse einer kirchenkritischen Schrift des späteren Windsheimer Predigers Thomas Appel und (3.) eine Darstellung seines Wirkens in Windsheim. (4.) Der Vergleich zweier zeitgenössischer Gutachten vermittelt einen detaillierteren Eindruck von den Auseinandersetzungen um die rechte Frömmigkeit und die Kirchenzeremonien. Abschließend (5.) betrachten wir die differenzierten Zusammenhänge zwischen Bauernkrieg und Reformation im entscheidenden Jahr 1525.

Zum Autor:

Friedhelm Gleiß studierte Lateinische Philologie, Bayerische und Fränkische Landesgeschichte sowie Evangelische Theologie in Erlangen und Heidelberg. 2017 wurde er mit einer Dissertation über die Weimarer Disputation von 1560 an der Universität Mainz promoviert. Von 2013 bis2015 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Digitales Archiv der Reformation“ im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar. Er übernahm 2017 die Leitung des Stadtarchivs Cuxhaven und absolvierte berufsbegleitend den Masterstudiengang Archivwissenschaft an der Fachhochschule Potsdam. Seit Juli 2023 ist er Leiter des Bereichs Sammlungen, Nachlässe und Vereinsunterlagen im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Nürnberg). Seine Anschrift lautet: Torwartstraße 15, 90480 Nürnberg; E-Mail: Friedhelm.Gleiss@gmx.de.

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Teuflischer Bluthund oder Bewahrer staatlicher Ordnung? – Markgraf Kasimir von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach und die Reichsstadt Windsheim im Bauernkrieg. von Dr. Reinhard Seyboth

Die nachstehende Publikation von Dr. Reinhard Seyboth „Teuflischer Bluthund oder Bewahrer staatlicher Ordnung? – Markgraf Kasimir von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach und die Reichsstadt Windsheim im Bauernkrieg“ bietet einen Überblick über die Auseinandersetzungen des Markgrafen Kasimir von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach und der Reichsstadt Windsheim während des Bauernkrieges. Sie ist aus einer Vortragsreihe des Historischen Vereins Bad Windsheim e. V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bad Windsheim hervorgegangen und in der Publikationsreihe Frankenland des Frankenbundes erschienen: Frankenland 2/2025, S. 96–118. Mit freundlicher Genehmigung des Frankenbundes wird sie hier wiedergegeben.
 

Zum Autor:
Dr. phil. Reinhard Seyboth studierte 1974–1979 Geschichte, Germanistik und Geographie an der Universität Regensburg, wo er 1980–1983 als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Frühe Neuzeit und von 1984–1988 als Akademischer Rat a. Z. wirkte. 1989–2020 war er hauptamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (München), Abt. Deutsche Reichstagsakten – Mittlere Reihe (Regierungszeit Kaiser Maximilians I.). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Reichsgeschichte und fränkische Landesgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.

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